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	<title>Neueste Medien unter Kontrolle?</title>
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		<title>Erste Beiträge auf der Plattform &#8216;Mediale Kontrolle unter Beobachtung&#8217; publiziert</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 07:20:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie angekündigt, werden die Tagungsbeiträge sukzessive online auf der neuen Open Access-Plattform Mediale Kontrolle unter Beobachtung erscheinen. Die kleine Zeitschrift zur kulturwissenschaftlichen und interdisziplinären Betrachtung von Überwachung, Steuerung und Intervention im Mediengebrauch ist soeben mit den ersten sechs Beiträgen online &#8230; <a href="http://www.nmuk2011.de/2012/05/erste-beitrage-auf-der-plattform-mediale-kontrolle-unter-beobachtung-publiziert/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie angekündigt, werden die Tagungsbeiträge sukzessive online auf der neuen Open Access-Plattform <a href="http://www.medialekontrolle.de" target="_blank">Mediale Kontrolle unter Beobachtung</a> erscheinen. Die kleine Zeitschrift zur kulturwissenschaftlichen und interdisziplinären Betrachtung von Überwachung, Steuerung und Intervention im Mediengebrauch ist soeben mit den ersten sechs Beiträgen online gegangen.</p>
<p>Die ersten sechs Beiträge geben das Panorama wieder, zu dem sich die mediale Kontrolle unter dieser Beobachtung<em> </em>öffnen soll: Dirk Baeckers Grundsatzüberlegungen in seinen Sätzen über <em>Media Control </em>schließen an den Medienbegriff McLuhans, Luhmanns Systemtheorie und den Formenkalkül Spencer-Browns gleichermaßen an. Sie identifizieren Kontrolle im Kontext der Form des Mediengebrauchs schlechthin, machen die Reduplikation zwischen dem kontrollierten ‚medium‘ und den kontrollierenden ‚media‘ unter den Bedingungen einer differenten ‚society‘ in einer Formgleichung sichtbar und präparieren diese allgemeinen Überlegungen schließlich bis zu den konkreten Fragen an den Gebrauch von Twitter als einem nicht zufälligen Beispiel.</p>
<p>In ebenso grundlegender Weise reflektiert Michael Seemann seine Begriffe von <em>Kontrolle und Kontrollverlust</em>, indem er die Umstellung auf eine nachmoderne <em>queryology </em>an den Konzepten des Archivs bei Deleuze, Foucault und Derrida expliziert. Archive seien demnach spätestens jetzt nicht mehr Mittel, die Zukunft zu begrenzen, sondern werden unüberschaubarer und produktiver Komplexität unterworfen in der Weise, wie sie abgefragt und dabei an ihren Oberflächen immer wieder neu strukturiert werden.</p>
<p>François Bry fügt dem eine dritte fundamentale Perspektive hinzu, indem er<em>Medienkontrolle aus technischer Sicht </em>beschreibt. Aus dieser Sicht des Informatikers stellt sich die Titelfrage nach <em>Beherrschen oder beherrscht werden? </em>in einer Balance zwischen dem Mehrwert sozialer Medien, der durch eine Preisgabe eigener Informationen erst ermöglicht wird. An breit gefaßten Beispielen von algorithmisch festgestelltem sozialen Konsens über die Rasterfahndung für jedermann bis zum Versteckspiel im Schwarm diskutiert er Fragen des Gebrauchs wie des Designs sozialer Medien unter dem Gesichtspunkt ihrer Kontrolle.</p>
<p>Die Frage, wie neu die neuesten Medien seien und wie diese angenommene Innovation in anderen Diskursen funktionalisiert wird, untersucht Felix Schrape. Er gibt einen Überblick zu Erwartungen an Umwälzungen, die von technologischen Medienumbrüchen seit 1970 gestellt wurden, und vergleicht sie mit der empirischen Nutzung des frühen WWWs, des Btx und sozialer Medien. Die <em>wiederkehrenden Erwartungen an interaktive Medien</em>warnen nicht nur davor, diese mit den tatsächlichen Entwicklungen vorschnell zu identifizieren, sondern deuten auch auf den jeweiligen Mehrwert ihrer Funktionalisierungen hin, den es zu suchen gilt.</p>
<p>Kaspar Maase führt einen weiteren historischen Vergleich in die Diskussion ein: Er nimmt den <em>Jugendmedienschutz im Spiegel des kaiserzeitlichen Schundkampfs</em> zum Ausgangspunkt, um über die Differenzierung spezifisch jugendlichen Mediengebrauchs im Kampf um Medienkontrolle zu reflektieren. Im Anschluß an Margaret Mead aspektiert er das Motiv von den ‚fremden Kindern‘ neu, die in den Diskursen verschiedener Generationen durch ihren geübten Gebrauch neuer Medien als Bedrohte, als Bedrohung, und als Gegenstand von Kontrollbegehren gefaßt werden.</p>
<p>Die ästhetische Implementierung von Kontrolldiskursen schließlich nimmt sich Fernand Hörner vor: Jan Delays Song <em>Ich möchte nicht, dass Ihr meine Lieder singt</em> kann weder die Rezeption noch das Mitsingen effektiv verbieten, wendet das Verbot an seine Adressaten jedoch zur skizzierten Unterscheidung richtiger und falscher Fans, die sich auch in den Kommentaren und Rezensionen in Onlinemedien fortsetzt.</p>
<p>Soweit der Bogen dieser ersten sechs Positionierungen; weitere werden folgen. Den Beiträgern dieser ersten Ausgabe im April 2012 und allen weiteren Diskutantinnen und Diskutanten im Dezember danke ich nochmals sehr herzlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>(Stephan Packard)</em></p>
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		<title>Programmänderung Samstagvormittag</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 18:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Vortrag von Carsten Ochs muß leider entfallen. Die Tagung beginnt am Samstag um 9.30 Uhr mit dem Vortrag von Ursula Reutner, die nachfolgenden Programmpunkte finden entsprechend früher statt als geplant. Ende der Tagung zu Mittag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Vortrag von Carsten Ochs muß leider entfallen. Die Tagung beginnt am Samstag um 9.30 Uhr mit dem Vortrag von Ursula Reutner, die nachfolgenden Programmpunkte finden entsprechend früher statt als geplant. Ende der Tagung zu Mittag.</p>
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		<title>Tagungsprogramm online</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 10:58:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das vollständige Programm für unsere Tagung samt den meisten Abstracts ist jetzt online. Die Beiträge kommen aus sehr vielen verschiedenen Disziplinen und Perspektiven und erlauben daher hoffentlich eine breite und aufschlußreiche Diskussion. Sie soll noch mehr als die impulsgebenden Vorträge &#8230; <a href="http://www.nmuk2011.de/2011/11/tagungsprogramm-online/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das vollständige Programm für unsere Tagung samt den meisten Abstracts ist jetzt <a title="Programm" href="http://www.nmuk2011.de/programm/">online</a>.</p>
<p>Die Beiträge kommen aus sehr vielen verschiedenen Disziplinen und Perspektiven und erlauben daher hoffentlich eine breite und aufschlußreiche Diskussion. Sie soll noch mehr als die impulsgebenden Vorträge im Vordergrund der Veranstaltung stehen.</p>
<p>Interessierte Teilnehmer sind selbstverständlich herzlich willkommen; nur um vorherige <a href="mailto:stephan.packard@medienkultur.uni-freiburg.de">Anmeldung</a> wird aus organisatorischen Gründen gebeten.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Neueste Medien unter Kontrolle?</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Mar 2011 11:18:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das neugegründete Institut für Medienkulturwissenschaft in Freiburg lädt zu einer Tagung über die kulturelle Formung und gesellschaftliche Neugestaltung unseres Umgangs mit innovativen Kommunikationsmedien ein. Im Zentrum stehen dabei die gegenwärtigen Ansätze zu einer Kontrolle neuester Medien. Sie sollen durch historische, &#8230; <a href="http://www.nmuk2011.de/2011/03/neueste-medien-unter-kontrolle/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das neugegründete Institut für Medienkulturwissenschaft in Freiburg lädt zu einer Tagung über die kulturelle Formung und gesellschaftliche Neugestaltung unseres Umgangs mit innovativen Kommunikationsmedien ein. Im Zentrum stehen dabei die gegenwärtigen Ansätze zu einer Kontrolle neuester Medien. Sie sollen durch historische, kulturelle und mediale Vergleiche kontextualisiert, relativiert und besser verstanden werden.</p>
<p>Der Call for Papers ist jetzt <a title="Call for Papers" href="http://www.nmuk2011.de/?page_id=6">online</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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